Chronik der Hagena Reych 189

Am 28.10.128 feierte das Reych Hagena die 75. Wiederkehr
ihres Stiftungstages. Glanzvoll der Rahmen. Rund 600 Sassen, Burgfrauen und Gäste hatten den Weg in die Festburg – im Parkhaus Hagen – gefunden. Der Ceremonienmeister Rt Drive lies Sassen aus 73 Reychen - unter ihnen stark vertreten das Mutterreych Asciburgia, DSR und ASR – einreyten. Hagenas jüngster Ehrenritter ASR Rt Aborelli fand von Herzen kommende Worte der Gratulation für das Reych. Auch der Bürgermeister der Stadt Hagen wusste seine Glückwünsche in Worte zu kleiden, die einem Schlaraffen alle Ehre gemacht hätten.
In seiner Festansprache gab Ritter Unser Felix einen Rückblick auf´1871 Sippungen der Hagena und einen hoffnungsvollen Ausblick auf die Zukunft des Reyches. Hervorragende Fexungen gestalteten den weiteren Verlauf. Eine fröhliche Krystaline mit Tanzbeinschwingen bis in die Morgenstunden rundete diesen schönen Tag ab.
Die Erinnerungen an das Stiftungsfest waren noch lange nicht verblasst, als eine große Herausforderung auf das Reych zukam.
Die Burg im Parkhaus Hagen wurde gekündigt. Es musste eine neue Burg gemietet oder gekauft werden. Das Reych entschied sich für einen Kauf. Nur 6 Monate standen zur Verfügung. Nachdem ein geeignetes Objekt gefunden war, begannen die Umbauarbeiten, die zu einem großen Teil von der Sassenschaft ausgeführt wurden. Es war eine beachtenswerte Gemeinschaftsleistung, die es ermöglichte, dass am 12.10.130 die neue Westfalenburg geweiht werden konnte.
Inzwischen verfügt das Reych über ein schuldenfreies Eigentum mit Vermietungsmöglichkeiten.
Unter dem Motto: Wir üben für das 100ste und feiern die 90, trafen sich die Sassen der Hagena und eine große Freundesschar am 19.10.143 in der Festburg Hotel Mercur in Hagen.
Vor Sippungsbeginn erfreute Rt Canterino mit seinen Meisterschülern von der Musikhochschule Köln die eingerittenen Sassen und Gäste mit einer musikalischen Soiree, die große Begeisterung auslöste.
Rt Fürst Unser Smoking erinnerte in seiner Festansprache an die Vergangenheit unseres Reyches. Auf den Tag genau vor 90 Jahrungen wurde die Hagena geboren. Es war ein Fest voller Harmonie und Fröhlichkeit.
Die ERB Oberschlaraffen Fürst Unser Felix und Fürst Unser Smoking stellten sich nach 20 Jahrungen nicht mehr als Oberschlaraffen zur Wahl, um jüngeren Sassen Platz zu machen.
Eine der Höhepunkte im Berichtszeitraum war die Reychsfehde mit unserem Nachbarreych Elberfeldensis, die in den Gemarkungen der Glorimontana ausgetragen wurde.
Das Reych ist stolz auf seine Junkertafel, die bei einem Junkertafelwettstreit in der Truymannia siegte und sich beste Junkertafel des Sprengels nennen durfte.
Nahezu an allen Sippungsabenden bereitete der Rt Unser Meloderich als Truchsess mit seinen schönen Versen und als Sänger mit seiner Gitarre dem Reych und seinen Gästen viel Freude.
So beschreiten wir Hagenen die letzten 5 Jahrungen bis zur 100sten Wiederkehr unseres Stiftungstages im vollen Bewusstsein der damit verbundenen Verpflichtungen, aber auch mit der stolzen Gewissheit, das von den Altvorderen übernommene Vermächtnis getreulich gehütet zu haben.
Chronik der Hagena Reych 189